26. - 30. August 2020

Ein bisschen bleiben wir noch

(, 2019)
Ein bisschen bleiben wir noch

Die tschetschenischen Flüchtlingskinder Oskar und Lilli leben seit sechs Jahren in Österreich, aber sie haben noch immer kein dauerhaftes Bleiberecht. Als die Familie abgeschoben werden soll, unternimmt ihre Mutter einen Selbstmordversuch. Der versuchte Suizid bewirkt zwar einen Aufschub der Abschiebung, aber Oskar und Lilli werden von ihrer Mutter getrennt und vorerst bei verschiedenen Pflegeeltern untergebracht. Heimlich halten die Geschwister Kontakt zueinander und hoffen, sich und ihre Mutter bald wieder zu treffen.
Ohne zu beschönigen, aber dennoch mit Leichtigkeit thematisiert EIN BISSCHEN BLEIBEN WIR NOCH das Schicksal einer Familie ohne dauerhaftes Bleiberecht in Österreich. Poetisch und aus deren Perspektive erzählt Riahi die Geschichte seiner jungen Protagonist*innen, die trotz widriger Umstände und Hindernissen niemals ihre Courage verlieren.

When their mother tries to take her own life, Oskar and Lilli, two young refugees from Chechnya, are separated and placed in two different Austrian foster families. Despite adverse conditions the two siblings nevers lose their courage.

ARASH T. RIAHI
*1972 im Iran, lebt seit 1982 in Österreich. Er studierte Film- und Geisteswissenschaften, dann war er freier Mitarbeiter beim ORF. 1997 gründete er die Golden Girls Filmproduktion. Sein erster Spielfilm EIN AUGENBLICK FREIHEIT war der offizielle österreichische Kandidat für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film 2010.

In Zusammenarbeit mit DIAGONALE'2020

AT, 2019 | 115 min
Ein bisschen bleiben wir noch
RegieArash T. Riahi
KameraEnzo Brandner
BesetzungRosa Zant, LeopoldPallua, Markus Zett u.a.
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