Seit Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg. Ohnmächtig müssen die Frauen mitansehen, wie sich ihre Männer, Brüder und Söhne in einem Konflikt zwischen zwei verfeindeten Stämmen gegenseitig abschlachten. Inmitten dieser gefährlichen Welt ist die von Layal geführte Tankstelle eine kleine Oase des Friedens. Die Regeln: keine Männer, keine Waffen, keine Politik. So kommen die Frauen unter sich über die Runden. Die einzigen männlichen Menschen auf der Tankstelle sind Kinder. Einer davon ist Layals zwölfjähriger Bruder Laith. Bald erreicht dieser allerdings das Alter, in dem er als «kampffähig» gilt. Doch Layal, die bereits einen Bruder im Krieg verloren hat, möchte Laith mit allen Mitteln davor schützen. Der Film illustriert anhand eines fiktiven Konflikts eindrücklich die Stupidität des Krieges.
Layal runs a women-only petrol station in Yemen — a safe haven in a war-torn country. The rules are simple: no men, no weapons and no politics. However, when her younger brother is called up for military service, she reunites with her estranged sister in order to save the one life they can still save.
Sara Ishaq
Jemenitisch-schottische Filmemacherin. Seit 2015 bildet sie Filmschaffende im Jemen aus und leitet seit 2022 die International Coalition for Filmmakers at Risk in Amsterdam. THE STATION ist ihr erster Spielfilm.