In der Hoffnung, ihre verstreute Familie wieder zu finden, verlassen die neunjährige Somira und ihr vierjähriger Bruder Shafi mitten in der Nacht ein Rohingya-Flüchtlingslager in Bangladesch und begeben sich auf eine Reise nach Malaysia. Akio Fujimoto erzählt ihre Reise ins glitzernde Kuala Lumpur in 28 Tagen, unterteilt in Kapitel, die jeweils eine neue, anders gefärbte Etappe einleiten. Die Odyssee, auf die er uns mitnimmt, steht nicht nur für das konkrete Beispiel einer Flucht, sondern auch als Metapher für die Situation eines Volkes. Der erste in der Sprache der Rohingya und ausschließlich von Rohingya gespielte Spielfilm betrachtet das Drama ihrer Vertreibung aus den Augen der Kinder.
In the hope of reuniting with their scattered family, nine-year-old Somira and her four-year-old brother Shafi leave a Rohingya refugee camp in Bangladesh on a perilous journey to reach Malaysia.
AKIO Fujimoto
*1988 in Osaka, Japan. HARÁ WATAN ist sein dritter Film und feierte 2025 in der Sektion Orizzonti in Venedig Premiere.