Europas Hunger nach Lithium für E-Autos und die Energiewende trifft auf Boliviens Ressourcen - die weltweit größten - und 400 Jahre Kolonialgeschichte. Die Bolivianer:innen wollen diese nutzen, um die Armut zu überwinden. Der Film begleitet Verhandlungen um Abbau- und Schürfrechte und zeigt parallel den Widerstand indigener Gemeinschaften, die um Wasser, Umwelt, Quinoa Anbau und die mythologische Bedeutung des Tunupa-Vulkans fürchten. Es geht um Ressourcengerechtigkeit und Strukturen, die sich harnäckig wiederholen.
Europe’s desire for lithium comes into conflict with Bolivia’s resources and 400 years of colonial history. Jens Schanze follows negotiations over mining and extraction rights, drawing on the words of an indigenous chronicler from 1615. This is a film about resource justice and the stubborn repetition of structures.
JENS SCHANZE
*1971 in Bonn. Studium der Forstwissenschaften, danach Regieassistenz bei der Redaktion UNSER LAND des BR. Ab 1995 Studium an der HFF München. Dies ist sein sechster langer Dokumentarfilm.