In einer Schule für blinde und sehbeeinträchtigte Kinder erschließen sich junge Menschen ihre Umwelt mit Händen, Ohren, Stimmen und Fantasie. In Katharina Coponys posthum gezeigten Film sehen wir ihren Schulalltag, ihre Spiele, Gespräche und Träume. Durch die große Sensibilität für Ton, Berührungen und Bewegungen entsteht ein Kinoerlebnis, das gewohnte Sehgewohnheiten hinterfragt und neue Perspektiven eröffnet. Ohne zu erklären und zu bewerten wird von Neugier, Selbstbestimmung und der Kraft, die Welt auf eigene Weise zu erfahren, erzählt.
Mit Ästen bis zum Himmel wurde nach dem Tod von Katharina Copony von Bettina Blickwede, Peter Kutin und Stefan Neuberger gemeinsam fertiggestellt und im März 2026 bei der Diagonale in Graz uraufgeführt.
At a school for blind and visually impaired children, young people explore the world around them using their hands, ears, voices and imagination. Katharina Copony’s posthumously released film shows us their everyday school life, their games, conversations and dreams.
KATHARINA COPONY
* 1972, Österreich, gestorben 2024. Sie lebte als freischaffende Filmemacherin in Berlin und Wien. Ihre Dokumentarfilme wurden auf zahlreichen internationalen Festivals sowie im Fernsehen gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.